Unsere Leistungsbereiche

1. Die Planung des Bauvorhabens (amtlicher Lageplan)

Bauzeichnungen anzufertigen lohnt sich erst dann, wenn Eigenschaften des Grundstücks auf dem Tisch liegen. Dies geschiet am besten durch den amtlichen Lageplan zu Planungszwecken, der rechtmäßigen Katasterstand, Planungsrecht, die planungsrelevante Topographie (also Häuser, Wege, Straßen, Bäume usw.) im Maßstab 1:200 darstellt. Dieser Lageplan (Lagevorplan) bringt dem Architekten das Grundstück mit all seinen Eigenschaften ins Atelier. Für die Planung des Bauvorhabens zeichnet der Architekt verantwortlich, der sich mit Ihnen über Ihre Wünsche abstimmt. Sind die Bauzeichnungen fertig, trägt der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur (ÖbVI) das Bauvorhaben (Projekt) in den Lageplan ein (gemäß Bauvorlagenverordnung). Abstandsflächen und Maße der baulichen Nutzung werden berechnet und überprüft.

 

Der ÖbVI bescheinigt im amtlichen Lageplan als Bauvorlage, dass der Katasterbestand richtig dargestellt ist, die Topographie zeitnah erhoben wurde und das Bauvorhaben geometrisch mit den planungsrechtlichen Festsetzungen übereinstimmt.

 

Der Architekt stellt den Bauantrag fertig. Die Ausschreibungsunterlagen können herausgeschickt und nach Eintreffen der Baugenehmigung kann mit den Arbeiten vor Ort begonnen werden.

2. Grundrissplan

Der Grundrissplan als Anlage zur Nutzungsberechnung ....

3. Baugrubenabsteckung (Grobabsteckung)

Jeder Kubikmeter Erdreich, der entnommen werden muß, kostet Geld. Deshalb werden die Baugruben örtlich angegeben und Höhenmarken gesetzt.

4. Gebäudeabsteckung (Feinabsteckung)

Ist die Grube ausgehoben, werden die Außenkanten des Bauwerkes nach Lage und Höhe in die Baugrube übertragen (§ 62 (7) BauOBn). Zweckmäßigerweise sollte dazu vom Bauherrn oder der Baufirma vorab ein Schnurgerüst aufgestellt werden.

5. Lage- und Höhenbescheinigung

Bescheinigung der Übereinstimmung von Lage und Höhe des Bauwerks und der Baugenehmigung.

 

Die Baugenehmigungsbehörde verlangt in der Regel vom Bauherrn eine Bescheinigung des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs, dass das Bauwerk nach Lage und Höhe der Baugenehmigung entsprechend entstanden ist(§ 71 (1) BauOBln). Dies erfolgt in aller Regel vor dem Aufbringen der Kellerdecke und nach Anlegen des Kellermauerwerks, um teure Fehler frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

6. Grenzbescheinigung / Grenzuntersuchung

Nach der Grenzuntersuchung ist der ÖbVI in der Lage, Ihnen eine Grenzbescheinigung auszustellen, das heißt eine Bescheinigung, aus der hervorgeht, dass Sie mit Ihrem Bauwerk die Grenze nicht überschritten und damit die Rechte Ihrer Nachbarn nicht eingeengt haben. Mit dieser Bescheinigung sind in aller Regel Zahlungsraten Ihresw Bankkredites verbunden.

7. Gebäudevermessung

Das Vermessungsgesetz Berlin § 19 (2) fordert vom Bauherrn die amtliche Einmessung des Gebäudes. Sie dient dazu, Katasterkartenwerk fortzuführen, wodurch das Bauwerk in den vielen Nachweisen, die sein öffentliches Leben betreffen, dokumentiert wird.

Die Unterlagen dazu werden vom ÖbVI dem Vermessungsamt übergeben, welches dann das Endprodukt, die erneuerte Flurkarte, herstellt.

8. Grenzvermessung zur Grundstücksteilung

Soll ein Teil eines bestehenden Grundstücks verkauft werden, ist eine Grundstücksteilung notwendig. Diese Teilung bedarf bis zu einer beabsichtigten BauGB-Änderung der Genehmigung (§ 19 BauGB) durch das zuständige Stadtplanungsamt im Stadtbezirk. Zum Teilungsantrag benötigt man einen Lageplan (Teilungsentwurf), der die zu bildenden Trennstücke darstellt.

 

Die Teilungsvermessung wird entsprechend der Teilungsgenehmigung von einem ÖbVI durchgeführt. Er stellt die alten Grenzen wieder her, fügt die neuen Grenzen ein, lädt zu einem Grenztermin, bei dem Sie sich die Lage der alten und neuen Grenzen anzeigen lassen können. Das Messungsergebnis wird eingereicht beim Vermessungsamt, wo es in den amtlichen Nachweis übernommen wird. Von dort erhalten Finanz- und Grundbuchamt über die neu entstandenen und aufgehobenen alten Flurstücke Nachricht. Der Notar nimmt die Auflassungserklärung entgegen und stellt den Antrag auf Grundbuchumschreibung, damit Sie als Eigentümer im Grundbuch eingetragen werden.

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